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Mehrsprachigkeit in der deutsch-dänischen Grenzregion

mehrsprachigkeitDie Europäische Union fördert im Rahmen ihrer Sprachenpolitik die Mehrsprachigkeit ihrer Bürger und verfolgt das Ziel, dass alle neben ihrer Muttersprache mindestens zwei Fremdsprachen beherrschen. Diese Vorgabe geht auf die Forderung der Staats- und Regierungschefs auf der Sitzung des Europäischen Rates in Barcelona im März 2002 zurück, nach der jedes Kind in der EU von klein auf mindestens zwei Fremdsprachen erlernen soll. Die Kommission fordert daher die Mitgliedsländer auf, "die Anzahl der unterrichteten Sprachen zu erhöhen, insbesondere was die Wahl der zweiten Fremdsprache angeht, wobei die örtlichen Gegebenheiten zu beachten sind (Grenzregionen, Präsenz von Gemeinschaften, die unterschiedliche Sprachen sprechen, usw.)." Vgl. Kapitel 6.1 der "Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen" vom 18.9.2008.
Für die Region Sønderjylland-Schleswig bedeutet dies, dass Deutsch in Nordschleswig und Dänisch im Landesteil Schleswig an allen Schulen als obligatorische zweite Fremdsprache angeboten werden sollten!